Literatur-Apotheke
Krankmeldung
Nun liege ich flach in der Horizontalen,
obwohl es gerade erst Nachmittag ist.
Ich leide an lästigen physischen Qualen.
Der Tag schleicht vorüber, wirkt öde und trist.

Vom fahrigen Dämmerschlaf bin ich benommen.
Die Nase ist voll und der Akku fast leer,
die Zunge belegt und ein Husten im Kommen.
Bewegung tut weh und die Glieder sind schwer.

Der Viren-Attacken aus vollen Kalibern
erwehre ich mich mit Armeen von Schleim,
um meiner Genesung entgegenzufiebern,
und doktere rum - vor allem am Reim.


Autor: Didi Costaire (54 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers: In diesem Fall war ich wohl selbst geschafft...
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