Seelenherbst
Seelenherbst


Grau ist meine Weltansicht
Getaucht in dicken Nebel
Trauer gemeißelt ins Gesicht
Im Mund gefühlt ein dicker Knebel

Tränen rinnen hinab die Wangen
Wie salzig saurer Novemberregen
So schnell sie sind kaum zu fangen
Meiner Depression komplett ergeben

Innerlich ein kalter Sturm
Wirbelt umher meine Gedanken
Traurig besteige ich den dunklen Turm
Überwinde die letzten Schranken

Der Seelenherbst hat mich erwischt
Wie ein Vogel lasse ich mich fallen
Merke wie mein Leben langsam erlischt
Das Leben beendet mit einem leisen Knallen


Autor: Stefan Ehrl (33 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers: Ich liebe es zu schreiben da ich dadurch meinen Gefühlen und meiner Fantasie Ausdruck verleihen kann
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