labyrinth
zerschlitz die alten konzeptionen
ihr ebenmasz verführt zu nix
doch auch die neuen plappern blöde
weil alles blosz gefallen will

so setzt etwas ganz gern mal zeichen
mahnt an mit abgedrosch’ner hand
entkommt indes kaum der bedingtheit
dass schritt für schritt bezug erfand

was du dann tust tust du vergangen
zerstörte regeln gebär‘n mehr
stets folgst du deinem zwängefad‘n
selbst wenn die welt frei sich dir gibt
nun gut
der schrei im wahnrausch der affekte
gelecktes lachen frisst dein hirn
von vielen tränen glitzert keine
leb einfach weiter

labyrinth


Autor: Michael Johann Bauer (37 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers: das seiende sein per se.
Quelle: eigenes