Schreiben
Schreiben ist die Bewegung eines Stiftes über Papier
Das Gleiten von Fingern über die Tastatur eines Computers
oder einer Schreibmaschine
oder eines Laptops
oder eines Netbooks
oder eines I-Pods
oder eines Handys
oder eines I-Pads.
Und doch ist es mehr.
Schreiben ist das Zusammenspiel zwischen Hirn und Hand
zwischen Bewusstsein und Bewegung
zwischen Theorie und Tat
Und doch ist es mehr.

Schreiben ist etwas, das wir tagtäglich tun, doch wir tun es viel zu oft
so wie anderes Tagtägliches auch: Nebenbei.
Das Schreiben ist also häufig nur ein "Nebenbei", ein "Mal ebenso" oder ein "Auf die Schnelle".
Dabei ist es doch mehr als das.
Schreiben ist SO VIEL.

Nähme man mir das Schreiben, nähme man mir die Kraft, dieses Leben zu leben.
Man nähme mir die Motivation weiter zu machen, egal was auch kommt, egal wie leblos das Leben auch sein mag.
Man nähme mir den Willen, weiter zu machen.
Man nähme mir die Gedanken meines Lebens.


Autor: M. Bokelmann (25 Jahre)
Motivation für diesen Text, Schreib- oder Leseerfahrung des Einreichers: Inspiration kann durch unterschiedliche Dinge entstehen: Manchmal ist es ein Lied, manchmal sind es Kurse an der Uni, manchmal eigene Erlebnisse, die mich zum Schreiben veranlassen. Dahinter stehen meistens starke Emotionen, die ich durch das Schreiben verarbeiten kann. Literarisches Schaffen ist demnach für mich eine Art Ventil. Ein notwendiges Ventil, ohne dass es für mich auf lange Sicht nicht möglich wäre zu leben. Meine Intention war es, genau diesen Aspekt in dem eingereichten Text zu verdeutlichen.
Abgesehen davon bietet mir ein Text die Möglichkeit, meine Ansichten und Gedanken darzustellen. Ich freue mich jedes Mal sehr, wenn ich Leser finde, die mir Feedback geben und zum Beispiel so etwas sagen/schreiben wie: "Ich kenne diese Situation." oder "Ich fühle mit der Protagonistin/dem lyrischen Ich mit." Etwas Schöneres kann es für eine Autorin meiner Ansicht nach nicht geben.
Quelle: eigenes